Warum alte Fugen erneuert werden müssen

Fugen sind die Abdichtung Ihrer Fassade gegen Regen und Frost. Wenn sie nachlassen, dringt Wasser in die Ziegel ein — und jeder Winter kann den Schaden verschlimmern, ohne dass Sie es sofort bemerken.

Ausgewitterte Fugen an Ziegelfassade

So schädigt Frost das Mauerwerk

Regenwasser dringt durch poröse oder rissige Fugen in die Ziegel ein. Sinkt die Temperatur unter null, dehnt sich das Wasser aus — etwa 9 %, wenn es zu Eis wird. Der Druck baut sich in den Fugen und in den Poren des Steins auf.

Das geschieht leise und schrittweise: frostige Nacht um frostige Nacht. Aus kleinen Rissen werden lockere Steine, Abplatzungen oder sichtbare Fassadenschäden. Je länger Sie warten, desto teurer wird die Reparatur.

Was viele übersehen: Die Fassade kann von außen noch „in Ordnung“ wirken, während Feuchtigkeit innen bereits Schaden angerichtet hat. Rechtzeitige Fugensanierung ist deutlich günstiger als Ziegel tauschen.

Anzeichen, die Sie ernst nehmen sollten

  • Bröckelnde Fugen — Staub oder Sand an der Fassade.
  • Risse und Löcher im Mörtel, besonders an Fenstern, Ecken und Gesimsen.
  • Lockere Fugen, die herausfallen oder sich herausziehen lassen.
  • Feuchtigkeit innen — kalte Wände, Flecken oder Schimmel.
  • Ziegel klingen hohl oder zeigen kleine Abplatzungen.

Der Schraubendreher-Test — 2 Minuten

  1. Wählen Sie 3–4 Stellen an der Fassade — am besten süd- oder westseitig.
  2. Stechen Sie einen Schraubendreher in die Fuge und kratzen Sie am Mörtel.
  3. Lässt sich tief kratzen (mehr als ca. 5–10 mm) ohne Widerstand — Fugensanierung vor dem nächsten Winter planen.

Je früher, desto besser

Fugensanierung stoppt den Wassereintritt, bevor Frost ernsthafte Schäden anrichtet. FUGRA entfernt alte Fugen, wählt den passenden Mörtel und verfugt fachgerecht.

Mit über 20 Jahren Erfahrung begutachten wir die Fassade persönlich und sagen ehrlich, was jetzt nötig ist — und was warten kann.